„Königin Mutter“ (Regina Madre) von Manlio Satanelli
Mit Johanna Thimig, Mutter Johannes Terne, Sohn Elisabeth Augustin, Regie
Daniel Ioan Roman, Bühnenbild
Béla Fischer, jun. Klavier
Tess Werner, Assistenz
Eine Mietwohnung in Palermo. Es läutet. Regina, eine temperamentvolle, etwas eigenwillige Frau Anfang 70 ist sehr überrascht, als ihr Sohn Alfred vor der Tür steht. Er hat hinter ihrem Rücken mit ihrem Hausarzt telefoniert und erfahren, dass sie schwer krank ist und von nun an nicht mehr alleine zurechtkommen wird. Obwohl sie das heftig bestreitet, zieht er bei der Mutter ein. Alfred hat gerade seine Stellung in der Redaktion einer Zeitung verloren und ist selbst nicht der Gesündeste.
Die Geschichten, die die beiden einander nach und nach auftischen, rollen ihr Leben auf und geben Einblick in eine äußerst komplexe Mutter-Sohn-Beziehung. Unerwartetes kommt zur Sprache, irgendwann gehen die realen Geschichten aus und man verlegt sich aufs Erfinden. Bis zu dem unerwarteten Ende des Stücks…
Eine intensive und liebevoll- komische Auseinandersetzung mit einem Thema, das in der heutigen Zeit sehr aktuell ist. Wie gehen wir mit der zunehmenden Pflegebedürftigkeit unserer Eltern um? Wie können wir sie in unser Leben einbinden?